Belgische Armee hat 7 Airbusse A400M in Bestellung

Nach dem Absturz des Airbus-Militärtransporters vom Typ A400M bei einem Testflug nahe der südspanischen Stadt Sevilla, bei dem vier Menschen starben, haben die britische und deutsche Armee beschlossen, ihre neuen Transportflugzeuge vom Typ Airbus A400M am Boden zu lassen und die geplanten Testflüge vorerst auszusetzen bis die genaueren Ursachen des Absturzes in Spanien bekannt sind. Auch die belgische Armee hat solche Transportflugzeuge vom Typ Airbus A400M bestellt.
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Der Absturz hatte sich während eines Testflugs ereignet. Bei der Maschine handelte es sich um ein Modell, das für die türkische Luftwaffe bestimmt war. In Sevilla steht das Endmontagewerk für den A400M. Es war der erste Absturz eines Transporters dieses neuen Typs.

Die britische und deutsche Luftwaffe haben entschieden, ihre bereits gelieferten neuen Maschinen diesen Typs vorerst am Boden zu lassen und die geplanten Testflüge auszusetzen. Auch die Türkei hat das beschlossen.

Die Royal Air Force hat bereits zwei Maschinen von insgesamt 22 bestellten A400M geliefert bekommen. Die Luftwaffe hat eines dieser Transportflugzeuge bekommen.

Belgien hat insgesamt 7 Airbusse A400M für 2019 bestellt. Die Lieferung folgt also erst ab 2019 und daher sind auch noch keine Testflüge vorgesehen. Wie die meisten anderen Nato-Staaten fliegen auch die Belgier immer noch mit der Lockheed C-130 Herkules aus den 60er, 70er Jahren.

Auffallend ist, dass Frankreich seine Maschinen diesen Typs vorerst weiterhin fliegen läßt. Die Franzosen haben 2012 den ersten A400M geliefert bekommen und sind jetzt schon im Besitz von sechs der insgesamt 50 bestellten Exemplare. Frankreich benutzt die Maschinen unter anderem für die UN-Truppen in dem afrikanischen Land Mali.