Neues Nepal-Drama: Weitere Spendenaufrufe

Nepal ist am Dienstag einmal mehr von einem schweren Erdbeben heimgesucht worden. Auch jetzt lag das Epizentrum wieder in der Nähe des Mount Everest. Das Beben hatte eine Stärke von 7,4 auf der Richterskala. Die belgischen Hilfsorganisationen rufen indessen weiter zu Spenden auf.

Kräftige Nachbeben sind in den Risikogebieten nach schweren Erdbeben üblich, doch ein Nachbeben mit einer Stärke von 7,4 auf der Richterskala ist in Nepal dennoch nicht erwartet worden, wie Wissenschaftler der Löwener Universität (KUL) angaben. Offenbar hält sich die Zahl der Todesopfer noch in Grenzen, da die Menschen aus Angst vor weiteren Beben ohnehin nur noch selten in ihren Häusern und Wohnungen sind. Trotzdem kamen dutzende Menschen ums Leben und viele hundert wurden verletzt.

Auch aus diesem Grunde rufen die Hilfsorganisationen in Belgien, das Konsortium 12-12, das Rote Kreuz und die Ärzte ohne Grenzen weiter zu Spenden auf. 12-12 konnte nach der Lancierung der Aktion „SOS Nepal“ nach dem ersten schweren Beben Ende April bisher fast 3 Mio. € einsammeln, das Rote Kreuz 800.000 € und die Ärzte ohne Grenzen rund 400.000 €.

Das Spendenkonto von „SOS Nepal“ (Konsortium 12-12) lautet BE19 0000 0000 1212. Zu diesem Konsortium gehören Handicap International, Unicef Belgien, Caritas International, Ärzte der Welt, Oxfam-Solidarität und Plan Belgien. Die weiteren Konten sind die folgenden: Das Rote Kreuz Flandern (BE53 0000-0000 5353, Mitteilung „Nepal“), die Ärzte ohne Grenzen Belgien (BE73 0000 0000 60 60) und SOS Kinderdörfer (BE17 3100 4034 552, Mitteilung „Nepal“).