Stromae beginnt seine erste Afrika-Tournee

Der belgische Popsänger Stromae („Alors on danse“, „Papaoutai“, Ta fête“) begibt sich in den kommenden Tagen auf eine ausgedehnte Tournee durch Afrika. Den Abschluss dieser Konzertreihe zelebriert Stromae in Kigali, der Hauptstadt von Ruanda. Stromaes Vater war während des Völkermordes in Ruanda 1994 ums Leben gekommen.

Der in Brüssel aufgewachsene belgische Popsänger und Entertainer Stromae, der eigentlich Paul Van Haver heißt, gab am Vorabend seiner Afrika-Tournee in Dakar, der Hauptstadt von Senegal, ein Interview. Daraus wurde ersichtlich, dass sein Konzert in Ruanda am Ende der Tour eine besonders emotionale Angelegenheit werden wird:

„Je mehr ich mich Ruanda nähere, wahrlich dem Land meiner Vorfahren, je weniger weiß ich, was mich dort erwarten wird. Das wird mit Sicherheit eine große Zahl an Emotionen freimachen. Ich werde Familie treffen und das Haus meiner Großeltern sehen. Für mich ist das alles sehr wichtig.“

Die Tournee durch Afrika führt Stromae nach Dakar in Senegal noch nach Praia auf den Kapverdischen Inseln, nach Douala in Kamerun, nach Abidjan in der Elfenbeinküste, nach Libreville in Gabun, nach Brazzaville in der Republik Kongo, nach Kinshasa in der Demokratischen Republik Kongo und schlussendlich nach Kigali in Ruanda.