Badewasserqualität in Flandern ausgezeichnet

Die Qualität des Badewassers an der Küste und in den flämischen Badeseen ist in 81 Prozent der Fälle ‚ausgezeichnet‘ und ansonsten ‚gut‘. Das ist das beste Resultat, seitdem 2011 ein neues Beurteilungssystem eingeführt wurde, schreibt die flämische Umweltgesellschaft VMM.

In Flandern wird die Qualität des Badewasser an 86 offiziellen Orten gemessen: 42 an der Küste und 44 im Inland. „Nirgends ist die Badewasserqualität ‚inakzeptabel‘ oder ‚schlecht‘. Im Vergleich zur ersten Messung von 2011 ist das ein deutlicher Fortschritt“, so Sprecherin Katrien Smet vom VMM.

2014 war die Badewasserqualität die beste seit 2011, seit der Einführung des neuen Beurteilungssystems. „Vor allem an der Küste hat sich die Wasserqualität 2014 deutlich gebessert. Das ist vor allem Investitionen in der Abkopplung des Regenwassers zu verdanken. Auch kam es vor der Probenentnahme weiniger häufig zu heftigen Niederschlägen.“

Von den 42 Badestränden an der Küste erhielten 29 die Note ‚ausgezeichnet‘ (69 % und 13 die Note ‚gut‘ (31 %). Zum ersten muss sich kein Strand mit der Note ‚akzeptabel‘ begnügen.

Von den 44 Badeseen im Inland erhielten 41 die Note ‚ausgezeichnet‘ und die drei anderen die Note ‚gut‘. Vergangenes galt aber kurzzeitig für einige Badeseen (Zilverstrand in Mol, Hof Van Eden in Westerlo und Ter Heide in Rotselaar) ein Badeverbot. Schuld war daran die Präsenz giftiger Cyanobakterien (Blaualgen).