Webseite des Senats gehackt

Am Montagmorgen war die Webseite des Senats in Belgien für mehrere Stunden lahmgelegt. Zu der Cyberattacke hat sich die Gruppe "Anonymous", eine Hackergemeinschaft, über Twitter bekannt. Das berichtet auch die Webseite der französischsprachigen Zeitung Le Soir.

Le Soir betont weiter, dass die Webseite des Senats bereits letzten Mittwoch und Samstag Ziel von Hackerangriffen geworden sei. 

Noch könne man nicht mit Sicherheit sagen, ob es sich um ein rein technisches Problem handele oder um ein Hacking, reagiert Christine Defraigne, die Vorsitzende des belgischen Senats. Sie erinnert auf der Seite von Le Soir daran, dass Hacking strafbar sei und dass die Staatsanwaltschaft und die Staatssicherheit informiert würden. Immerhin handele es sich um die Seite einer parlamentarischen und föderalen Einrichtung, so die Vorsitzende.

Auf ihrer Internetseite ruft die Splittergruppe "Anonymous-Belgium" in einem Video Anfang Mai dazu auf, am 16. Juni in Brüssel gegen den Indexsprung, also die Aussetzung der automatischen Anpassung der Einkommen an die Lebenshaltungskosten, zu demonstrieren.