Alison Van Uytvanck sorgt weiter für Überraschungen

Die junge belgische Tennisspielerin Alison Van Uytvanck (Foto) hat sich beim Grand Slam-Turnier von Roland Garros in Paris für das Viertelfinale qualifiziert. Mittlerweile hofft die Tennisnation Belgien auf eine Nachfolgerin für die beiden früheren Spitzenspielerinnen Justine Henin und Kim Clijsters.

Alison Van Uytvanck (21 - WTA 93) aus Vilvoorde (Flämisch-Brabant) gewann am Montag ihr Achtelfinale gegen die Rumänin Andreea Mitu (WTA 100) in zwei Sätzen 6:1 und 6:3 und qualifizierte sich damit für ihr erstes Viertelfinale in einem Grand Slam-Turnier. In der nächsten Runde wartet die Schweizerin Timea Bacsinszky (WTA 24). Diese Gegnerin wird nicht so einfach zu schlagen sein, denn sie schaltete in ihrem Achtelfinale die Tschechin Petra Kvitova (WTA 4) aus.

Alison Van Uytvanck war mit ihrem Spiel gegen Mitu sehr zufrieden, wie sie in Paris gegenüber der VRT-Sportredaktion sporza angab: „Ich glaube, ich habe gut gespielt. Ich bin von Anfang an im Spiel gewesen, was wohl das Wichtigste ist und ich habe ihr das Messer an die Kehle gesetzt. Ja, im zweiten Set hatte ich einen schwierigen Moment, doch da kam ich heraus und entschied die Partie für mich. Unglaublich. Ich stehe im Viertelfinale!“

Auch die frühere belgische Spitzenspielerin Kim Clijsters (kl. Foto) beobachtet Alison Van Uytvanck auf Roland Garros. Die ehemalige Weltranglistenerste ist vom Spiel der 21jährigen angenehm bei diesem Grand Slam-Turnier überrascht: „Ja, es ist sehr seht schön zu sehen, dass sie nach langer Zeit harter Arbeit bei solchen Turnieren gute Resultate erzielen kann, gerade hier in Paris. Ich freue mich für sie und ihr Team, dass wieder einmal eine Belgierin in diesem Viertelfinale steht.“

Clijsters lobte den Aufbau des Spiels von Van Uytvanck: „Der Aufschlag ist ihre stärkste Waffe. Zusammen mit ihrer guten Forehand ist das eine tödliche Kombination.“ Alison Van Uytvanck, die ihre Tenniskarriere lange Zeit mit Schule und Studium kombinierte, wird nach diesem Grand Slam-Turnier einen großen Sprung in der Weltrangliste machen und womöglich Einzug in die Top 50 halten. Sie weiß mittlerweile eines ganz genau: „Meine Zweifel sind weg!“