Aus der Traum: Alison Van Uytvanck ausgeschieden

Der jungen belgischen Tennisspielerin Alison Van Uytvanck (WTA 93) ist am Mittwochnachmittag nicht gelungen, beim Grand Slam-Turnier von Roland Garros in Paris ins Halbfinale zu gelangen. Sie verlor ihr Viertelfinalspiel gegen die Schweizerin Timea Bacsinszky (WTA 24) in zwei Sätzen mit 6:4 und 7:5. Und doch kann die 22jährige erhobenen Hauptes nach Hause fahren.
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Alison Van Uytvanck hat mit ihren Auftritten beim Turnier von Roland Garros die Hoffnung erweckt, dass es nach Kim Clijsters und Justine Henin in Belgien doch noch erfolgreiche Tennisspielerinnen geben kann. Beide ehemalige Weltranglistenerste hatten Van Uytvanck in Paris beobachtet und ihr Spiel gelobt.

Gegen die Schweizerin Timea Bacsinszky hatte sie wieder einiges von ihrem Talent aufblitzen lassen, doch zur Qualifikation für das Halbfinale reichte dies denn doch nicht. Beide Kontrahentinnen standen zum ersten Mal in einem Viertelfinale bei einen Grand Slam-Turnier, doch die Schweizerin kam zunächst besser aus den Füßen.

Van Uytvanck wurde dadurch kalt erwischt und konnte sich eines frühen Breaks nicht erwehren. Doch von Mal zu Mal wurde die junge Belgierin besser, was Hoffnungen für den zweiten Satz aufkommen ließ. Dieser zeigte eine spannende Begegnung zwischen den beiden Youngsters: Lange Games, Chancen auf beiden Seiten und viele sehenswerte Punkte.

Es sah ganz nach einem Kampf der Titanen aus: Die starke Vorhand der Belgierin gegen die sichere Rückhand der Schweizerin. Als Van Uytvanck nach einem heiß umkämpften Game zum zweiten Mal eine Unterbrechung zum Toilettengang beantragte, regte sich Bacsinszky auf, doch danach fand die Belgierin nicht mehr ins Spiel zurück.

Ein Break brachte nichts und beim Stand von 5:5 ging sie langsam in die Knie. Ein Weiterkommen war nicht drin, doch die 21jährige hat ein unglaubliches Turiner gezeigt und viele neue Fans gewonnen. Von ihr wird man hoffentlich noch einiges erleben dürfen.

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