Belgiens Armee rüstet gegen Cyberkriminalität auf

Der militärische Nachrichtendienst der belgischen Armee hat damit begonnen, Spezialisten zur Cybersicherheit anzuwerben. 24 neue Stellen sind im Kampf gegen die Cyberkriminalität zu besetzen.

Schon 278 Bewerbungen seien eingegangen, teilte Oberst Peter De Vliegher am Donnerstag auf einem Pressebriefing mit.

Den Entschluss, 24 zivile Experten anzuwerben, um sich besser gegen Cyberangriffe schützen zu können, war Anfang März gefallen. Die 24 Personen sollen im Cyber Security Operations Center des militärischen Abschirmdienstes eingesetzt werden. Sie sollen unter anderem im Bereich Gefahren- und Risikoanalyse, Netzwerküberwachung, dem Aufspüren von Malware und in der Analyse und Abwehr von komplexen und zielgerichteten Computertvirusattacken tätig werden. Sie werden das Verteidigungsministerium außerdem in Sachen Schutz des eigenen Netzes beraten.

Mit rund 20.000 individuellen Computern und stets mehr vernetzten Waffensystemen ist das Verteidigungsministerium ein potenzielles Hauptziel für Cyberangriffe durch Hacker, Saboteure und Spione.