Ausbildung: Belgien bleibt im Irak präsent

Nach Angaben von Bundesverteidigungsminister Steven Vandeput (N-VA) wird das Mandat für den Ausbildungsauftrag der belgischen Armee im Irak nicht schon im August auslaufen. Im Rahmen eines Überraschungsbesuchs des Ministers bei den belgischen Soldaten in Bagdad sagte Vandeput, dass die Mittel für diesen Auftrag noch längst nicht ausgeschöpft seien.
AP2014

Die belgischen Soldaten, die im Irak die dortigen Sicherheitskräfte (Foto) ausbilden, werden wohl nicht schon im August in ihre Heimat zurückkehren, denn ihr Auftrag wird einige Zeit länger dauern, wie Bundesverteidigungsminister Vandeput in Bagdad sagte.

Der flämische Nationaldemokrat hatte die 20 Soldaten aus unserem Land überraschend besucht und gab dazu an, dass einer Verlängerung ihres Mandates nichts im Wege stehe. Für das Weitermachen brauche es auch keine zusätzlichen Finanzmittel, denn das vorhandene Budget sei noch nicht ganz aufgebraucht.

Gemeinsam mit Soldaten aus den Niederlanden und aus Norwegen bilden die 20 belgischen Ausbilder, unterstützt von 15 weiteren Soldaten, irakische Sicherheitskräfte im Kampf gegen islamistische Extremisten aus.

Der Verteidigungsminister sagte gegenüber der flämischen Tageszeitung Het Laatste Nieuws - ein Redakteur des Blattes war bei Vandeputs Blitzbesuch in Bagdad mit dabei - dass die Niederländer und die Norweger bis mindestens am Jahresende vor Ort bleiben: „Wir müssen ein Teil der internationalen Koalition bleiben.“