Durchsuchungen und Festnahmen im Tschetschenen-Milieu in Belgien

Die belgische Staatsanwaltschaft hat an 21 Orten in Belgien Hausdurchsuchungen durchgeführt. Sie hatte die Hausdurchsuchungen vor dem Hintergrund zweier Fälle von islamistischem Terrorismus, vor allem im Tschetschenen-Milieu, angeordnet.

Auffallend ist, dass die Polizei an zehn verschiedenen Orten in Ostende einfiel. Die Beamte suchten einen ehemaligen Syrienkämpfer, der verletzt nach Belgien zurückgekommen sein soll.

In Ostende wurden auch andere Tschetschenen festgenommen, die geplant hatten, in den Kampf nach Syrien zu ziehen.

Weitere Hausdurchsuchungen konzentrierten sich auf Löwen. Auch dort wurden verdächtige Tschetschenen, die dabei waren, einen Anschlag in Belgien vorzubereiten, verhaftet.

Insgesamt hat die Polizei 16 Personen festgenommen. Die Hausdurchsuchungen stünden in Zusammenhang mit Terrorermittlungen gegen zwei verschiedene Gruppen, die aber Kontakt zueinander hätten, hieß es bei der Staatsanwaltschaft am Montag. Die Polizei habe die verschiedenen Hausdurchsuchungen und Verhöre deshalb zur gleichen Zeit, das heißt parallel, durchführen lassen.