Alte Bleileitungen sollten entfernt werden

Nächste Woche startet in Flandern eine Kampagne, mit der Menschen dazu ermutigt werden sollen, ihre Wasserleitungen zu Hause durch bleifreie Leitungen zu ersetzen. Bis Ende dieses Jahres müssen die Wasserversorgungsgesellschaften ihre gesamten Leitungen aus Blei an der Straßenseite erneuern, aber in den Häusern liegen noch jede Menge solcher Leitungen.

Katrien Smet vom flämischen Umweltamt erklärt, wie man eine Leitung aus Blei erkennen kann: "Eine Leitung aus Blei ist ein  dickes gekrümmtes graues Rohr. Einige haben ihre Leitungen angestrichen. Bleileitungen sind auch nicht magnetisch."

"Viele Leitungen sind unterirdisch verlegt oder in Mauern eingearbeitet. Sie liegen zwar nicht frei, aber meistens ist noch ein kleines Stück in der Nähe des Wasserzählers sichtbar", fügt Smet hinzu.

Mit dem Slogan "Gesundes Wasser, dafür müssen auch Sie sorgen" und der Kampagne, die dahinter steckt, will das flämische Umweltamt Menschen dazu ermutigen, ihre Wasserleitungen zu Hause auf Bleibestände hin zu kontrollieren. Blei ist ein giftiger Stoff, der schon in kleinen Mengen Probleme im Blut oder im Nervensystem verursachen kann. Gefährdet sind vor allem Kinder und schwangere Frauen.

In vielen alten belgischen Häusern liegen noch Bleirohre.