Philippe Gilbert verzichtet auf die Tour de France

Der belgische Radprofi und Weltmeister von 2012, Philippe Gilbert, muss auf seine Teilnahme an der Frankreichrundfahrt verzichten. Bei einem CT-Scan wurde ein kleiner Bruch in dessen rechtem Unterschenkel festgestellt. Man wolle Gilbert weitere Saisonziele nicht gefährden, hieß es dazu von Seiten seiner BMC-Mannschaft. Der 32jährige ist enttäuscht, sieht jedoch ein, dass ein Start unter diesen Umständen unmöglich ist.

„Ich wäre gerne bei der Tour dabei gewesen, schon deshalb, weil einige Etappen durch Belgien führen und weil eine dieser Etappen an der Mauer von Huy (Prov. Lüttich (A.d.R.)) endet. Aber, die Tour findet jedes Jahr statt. Das ist also nicht so schlimm, wie die Olympischen Spiele zu verpassen“, so Gilbert zu seinem Tour-Aus.

Er wolle aber fit für die Weltmeisterschaft und für die Lombardei-Rundfahrt sein, so der Weltmeister von 2012. BMC-CEO Jim Ochowicz stellte derweil klar, dass seine Mannschaft die Frankreichrundfahrt mit den besten acht Fahrern des Teams angehen wolle. Das Team um Tejay Van Garderen werde auf Basis von Gesundheit und Kondition zusammengestellt und Gilbert sei derzeit durch den jetzt festgestellten Unterschenkelbruch nicht stark genug für die Tour.

Philippe Gilbert war im Frühjahr beim Wallonischen Pfeil schwer gestürzt und hat sich diesen leichten Bruch des rechten Unterschenkels wohl dabei zugezogen. Effektiv festgestellt wurde dies aber erst jetzt. Dabei klagte der 32jährige seit dem schon öfter über Schmerzen im betroffenen Knie. Allerdings hielt ihn das Ende Mai nicht von zwei Etappensiegen bei der Giro d’Italia ab…