Griechenlandurlauber nehmen besser Bargeld mit

Belgiern, die nach Griechenland reisen, wird geraten, bei ihrer Abreise genügend Bargeld mitzunehmen, da der finanzielle Zustand in dem Land derzeit unsicher sei. Normalerweise ist es jedoch für Ausländer auch derzeit noch kein Problem Geld aus dem Automaten zu ziehen.

Die griechischen Banken sind bis einschließlich nächste Woche Montag geschlossen. Die Summe, die die Griechen aus den Geldautomaten ziehen dürfen ist auf einen Höchstbetrag von 60 Euro pro Tag festgelegt und internationale Zahlungen über griechische Banken und Überweisungen ins Ausland sind vorerst verboten worden.

Diese Höchstgrenze von 60 Euro pro Tag gelte aber, laut der griechischen Regierung, nur für griechische Kontoinhaber. Für die Nutzer ausländischer Bank- und Kreditkarten würden die Höchstbeträge gelten, die ihre Banken handhaben.

Belgier, die eine Griechenlandreise antreten, müssen sich also keine Sorgen machen. Trotzdem wird ihnen vorsichtshalber geraten, genug Bargeld mitzunehmen. Für eine zehntägige Reise sollte ein Urlauber schon 400 bis 500 Euro Bargeld mitnehmen, meint ein belgischer Reiseveranstalter. Auch könne man ja immer noch mit Kreditkarten bezahlen. Das Reisebüro könne sich kaum vorstellen, dass die Händler vor Ort Kreditkarten von Touristen verweigerten.

Eine Umbuchung, um anstatt nach Griechenland in ein anderes Land zu reisen, geht, wenn überhaupt, nur auf eigene Kosten, denn von Griechenreisen wird nicht abgeraten.