Wimbledon: Die Belgier fliegen reihenweise raus

Dieses Jahr schneiden die belgischen Tennisprofis auf dem „Heiligen Rasen“ des Londoner Tennisturniers von Wimbledon nicht gerade gut ab. In der ersten Runde hagelte es Niederlagen. Jetzt erwischte es auch Steve Darcis (Foto), Ruben Bemelmans, Ysalite Bonaventure und Yanina Wickmayer.

Ruben Bemelmans (ATP 95) erwischte es am zweiten Wettkampftag in Wimbledon als ersten. Er verlor gegen den Spanier Roberto Bautista (ATP 22) in drei Sätzen mit 1:6, 3:6 und 6:7 (6:8).

Danach verlor auch Steve Darcis (ATP 80) sein Auftaktmatch. Darcis hatte mit dem Spanier Feliciano Lopez (ATP 16) ein schweres Los gezogen. Lopez gilt als Grasspezialist, was sein belgischer Gegner am Dienstag von Beginn an zu spüren bekam. In drei Sätzen 6:2, 7:6 und 6:4 gewann der Spanier deutlich und qualifizierte sich für Runde 2.

Ysalite Bonaventure (WTA 199), die in der vergangenen Woche bereits ihre Einzelqualifikation verloren hatte, schied jetzt auch im Doppel aus. Gemeinsam mit der Ungarin Katalin Marosi hatte Bonaventure mit 6:1, 4:6 und 6-2 das Nachsehen gegen die Russinnen Margarita Gasparyan und Alexandra Panova.

David Goffin (ATP 15) hatte auf Papier mit dem britischen Qualifikanten Liam Broady (ATP 182) einen leichten Gegner in seiner Partie in der zweiten Runde, doch er tat sich anfangs schwer. Den ersten Satz gewann Goffin mühsam mit 6:7 (3/7). Sicherheit kam erst im zweiten Durchgang, den er mit 1:6 für sich entschied. Im dritten Satz leistete Broady kaum noch Gegenwehr und auch hier lauten die deutlichen Zahlen auf 1:6 für Goffin.

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Wickmayer verlor im zweiten Anlauf

Yanina Wickmayer (WTA 88) und die Russin Jelisaveta Kulitschkova (WTA 109) mussten am Mittwoch noch einmal zum Abschluss ihres Erstrundenspiels antreten. Die Belgierin hatte am Dienstag den ersten Satz mit 6:3 für sich entschieden, gab jedoch in Satz 2 einen Matchpunkt ab, wonach sie mit 6:7 (6:9) unterlag.

Beim Stand von 1:1 im dritten Satz wurde die Partie abgebrochen, denn es wurde im Laufe des Abends zu dunkel zum Tennisspielen. Der dritte Satz endete am Mittwochnachmittag mit einem Marathon, doch Wickmayer hatte mit 8:10 das Nachsehen.