Endlich der erste belgische Tour-Etappensieg!

Der belgische Radprofi Greg Van Avermaet (Foto) hat am Freitag die 13. Etappe der Tour de France gewonnen und damit für den ersten Sieg für unser Land gesorgt. Der BMC-Fahrer schlug in einem spannenden Sprint den Slowaken Peter Sagan (Saxo-Tinkoff). Auf Platz 3 folgt ein weiter Belgier, nämlich Jan Bakelands (AG2R-La Mondiale). Der Brite Chris Froome (Sky) wurde 6. und bleibt im Gelben Trikot des Gesamtführenden.

Die 13. Etappe der Tour de France führte über 198,5 km von Muret nach Rodez. Bei Kilometer 184 versuchten drei Fahrer aus einer größeren führenden Gruppe zu flüchten: der Belgier Thomas De Gendt (Lotto-Soudal), der Niederländer Wilco Kelderman (Lotto-Jumbo-NL) und der Franzose Cyril Gautier (Europcar). Das Trio konnte aber niemals mehr als 1:05 Minuten Vorsprung herausfahren.

Knapp 350 m vor dem Ziel in Rodez wurden sie vom heranstürmenden Peloton eingeholt und das Rennen machten andere unter sich aus. Am Ende versuchte der belgische BMC-Fahrer Greg Van Avermaet das Äußerste und brach aus. Ihm konnte nur Peter Sagan folgen.

Der Träger des Grünen Trikots des besten Sprinters aus der Slowakei schaffte es aber nicht mehr, Van Avermaet einzuholen. Greg Van Avermaet gewann mit einer Haaresbreite Vorsprung und sorgte damit für den ersten und lange erwarteten und erhofften belgischen Etappensieg seit Jan Bakelants (der 3. Dieser Etappe) im Jahr 2013 bei der 2. Etappe in Ajaccio/Korsika.

Auf den Plätzen 4 und 5, also vor dem Gesamtführenden Chris Froome, kamen zwei deutsche Fahrer ins Ziel: John Degenkolb (Giant-Alpecin) und Paul Martens (Lotto-Jumbo-NL). Lotto-Soudal-Fahrer Thomas De Gendt erhielt nach der Etappe den Tagespreis für den besten Kämpfer.