Wahrscheinlich nur ein einziger Samstagsstreik bei der belgischen Bahn

Gut 10 Prozent der Züge ist an diesem Samstagmorgen um 9 Uhr infolge des ersten Streiks einer in diesem Sommer statt findenden ganzen Reihe von Samstagsstreiks der Lokführer gestrichen worden. Das hat der Sprecher der belgischen Bahn NMBS bestätigt. Er fügte hinzu, dass die Zahl der Züge am Samstag sowieso geringer als an einem Wochentag sei. Inzwischen ist bekannt geworden, dass es eventuell bei dem einen Streik an diesem Samstag bleiben soll.

Dies habe mancherorts etwas Auswirkungen, aber alles in allem verlaufe der Bahnverkehr an diesem Samstag doch recht zügig, ist zu hören. Die Mehrzahl der Lokführer ist am Samstag also wie üblich zur Arbeit gekommen. Die NMBS hat zudem zusätzliches Personal eingesetzt, um die Probleme soweit wie möglich einzuschränken.

Insbesondere der örtliche Verkehr sei von dem Streik betroffen, heißt es weiter. In Flandern verzögert sich der Zugverkehr zwischen Hasselt und Antwerpen.

Die Gewerkschaft der Lokführer (ASTB) streikt jeden Samstag von 3 Uhr morgens bis Sonntagmorgen ebenfalls um 3 Uhr. Streikauftakt war am heutigen 18. Juli. Die Gewerkschafter wollen ihren Samstagsstreik bis Ende August aufrecht erhalten.

Die nicht anerkannte Gewerkschaft, die behauptet, sie vertrete 3.800 Lokführer, fordert bessere Lohn- und Arbeitsbedingungen.

Inzwischen ist bekannt geworden, dass es eventuell bei dem einen Streik an diesem Samstag bleiben soll und dass die Gewerkschaft nun doch auf weitere Streiks verzichten wolle.