Zukunft der VRT: Mehr Bild und Ton!

Unser Sender, also der öffentlich-rechtliche flämische Rundfunk VRT, soll künftig weniger eigene Programme machen und mehr bei externen Produktionshäusern einkaufen. Das sind die Pläne des Medienministers Sven Gatz (Foto) zur neuen Verwaltungsvereinbarung der VRT für 2016.

Die Webseite "deredactie.be" soll sich mehr auf Bild und Ton konzentrieren und weniger mit der schreibenden Presse konkurrieren, heißt es weiter.

Die VRT könne zwar weiter mit dem gleichen Grundbetrag in Höhe von 275 Millionen Euro pro Jahr rechnen und der Rundfunk dürfe auch den gleichen Betrag aus der Reklame beziehen wie bislang, aber durch den neuen Auftrag werde der Personalbestand der VRT schrumpfen, so Minister Gatz.

"Das kann ich nicht ausschließen. Ich habe in den Gesprächen mit Leo Hellemans gehört, dass man doch darüber nachdenkt. Das heißt jedoch nicht, dass man sagt, wir müssen per se mit weniger Menschen arbeiten, sondern man geht dann vom neuen Auftrag aus. Welche Organisation benötigt man hierfür? Lassen Sie uns die Debatte in aller Ruhe im Herbst führen", schlägt Gatz vor.

"Man ist dabei, das bei der VRT zu machen, aber sehr sorgfältig und mit Blick auf die Zukunft", findet der Minister.