Sternennächte in Belgien

Am gestrigen Freitag hat in Wallonien und in Brüssel die 25. Ausgabe der Sternennächte begonnen. Veranstalter ist der frankophone Verband der Amateurastronomen von Belgien. Amateure sollen noch bis zum 16. August die Gelegenheit bekommen, Perseiden am Himmel zu beobachten. Perseiden, auch Laurentiustränen, sind ein jedes Jahr im August wiederkehrender Meteorstrom.

Die 13 Mitgliedsvereine des Verbandes, die sich in Wallonien und in Brüssel befinden, nehmen an der Veranstaltung teil.

Die Besucher können die Sternschnuppen beobachten, aber auch Saturn und den Mond. Es sei nicht notwendig, spezielle Instrumente mitzubringen, um die Sternschnuppen zu sehen, betont Frédéric Thienpont, der Sekretär des Verbandes. Die beste Art und Weise, die Sterne mit dem bloßen Auge zu beobachten, sei, wenn man sich hinlege.

Die Lichtverschmutzung in Belgien verhindere einen Großteil der Sicht dieser Perseiden, die normalerweise zwischen Ende Juli und Ende August gut zu beobachten sind. In den Tagen um den 12. August kann ein deutliches Maximum an Sternschnuppen festgestellt werden. In dieser Zeit kann ihre Frequenz bis zu 120 Meteore pro Stunde betragen. Bei uns könne man in der Regel ein Dutzend in der Stunde sehen, fügt Thienpont hinzu. Auch Wolken können die gute Sicht behindern. 

Das königliche Observatorium von Belgien veranstaltet auch noch "Die Nacht der Sternschnuppen" am 12. August. Allerdings scheint diese Veranstaltung bereits ausgebucht zu sein. Im Euro Space Center können Familien übrigens am 13. August ab 15 Uhr kostenlos am Astronomiefest teilnehmen.