Studie: Plastik im Meer noch schädlicher als gedacht

Die Verschmutzung des Meeres durch mikroskopisch kleinen Plastikabfall ist noch schädlicher als bislang angenommen. Der Grund hierfür ist, dass die kleinen Plastikstückchen schädliche Bakterien und chemische Stoffe anziehen.

Lisa Devrieze vom Institut für Landwirtschafts- und Fischereistudien betonte im VRT-Radio am Dienstag hierzu: "Diese Plastikstücke kommen auf allen möglichen Wegen in unser Meer und enthalten mehr als 250 verschiedene Chemikalien. Daneben leben auch eine ganze Reihe - potenziell schädlicher - Bakterien auf diesem Plastik."

"Und diese Mikro-Plastikstückchen können dann von Meeresorganismen wie Muscheln, Sprotten und Garnelen aufgenommen werden und landen auf diese Weise auf unseren Tellern."

Micro-Plastikstücke sind unter anderen in Kosmetika und Wachpulver enthalten.