Unwetter in Belgien: Feuerwehr war ganze Nacht im Einsatz

Das Unwetter von Donnerstagabend hat seine Spuren vor allem in den Provinzen Limburg, Antwerpen und Flämisch-Brabant hinterlassen. Dort ist die Feuerwehr den ganzen Abend und die ganze Nacht im Einsatz gewesen. "10 Feueralarme in einer Nacht. Das habe ich noch nie mitgemacht", heißt es bei der Hasselter Feuerwehr.

Am gestrigen Donnerstagabend ist von Frankreich aus ein Sturm über Belgien gezogen. Der Sturm hatte starke Regenfälle und heftige Windböen "im Gepäck".

Der Schaden scheint insgesamt begrenzt zu sein. Trotzdem war die Feuerwehr vor allem in den Provinzen Antwerpen, Limburg und Flämisch-Brabant aufgrund von Überschwemmungen, Blitzeinschlägen und Unfällen die ganze Nacht im Einsatz.

Der Sturm zog zunächst über Westfllandern. In Menen, Ypern, Mouscron, Kortrijk und in Roeselare wurden Straßen überschwemmt.

In Kortemark hat der Blitz in einen fahrenden Zug eingeschlagen. Es hat jedoch keine Verletzten gegeben. In Waregem ist der Schornstein eines Appartementgebäudes eingebrochen. Außerdem waren die Regengüsse in Wingene und Ardooie besonders heftig.

Auch in Brüssel hat es heftig geregnet. In der Hauptstadt wurden der Rogier-, der Stefania- und der Georges-Henritunnel überschwemmt. Auf dem Brüsseler Flughafen musste das Be- und Entladen der Maschinen vorübergehend unterbrochen werden.

Einige ankommende Flugzeuge mussten auf andere Flughäfen umgeleitet werden, unter anderem nach Charleroi, Ostende, Amsterdam und Düsseldorf.

Unwetter in Roeselare

Sturm in Kortrijk