Regierung schafft kurzfristig 900 Unterkünfte

Die belgische Bundesregierung schafft kurzfristig provisorische Unterkünfte für 900 Flüchtlinge und Asylsucher in unserem Land. Dazu werden mobile Wohneinheiten bei den Niederlassungen der Einwanderungsbehörde Fedasil an den verschiedensten Standorten im Land errichtet. Fedasil kümmert sich um die Aufnahme der Flüchtlinge.

Die Zahl der Flüchtlinge und Asylbewerber, die Belgien in diesen Tagen und Wochen erreichen, steigt stetig und so sieht sich die Regierung dazu gezwungen, provisorische Notunterkünfte zu errichten, denn die Aufnahmezentren für 2.500 Personen, die - wie angekündigt - in ehemaligen Kasernen und früheren Auffangzentren eingerichtet werden, sind noch nicht fertig. Ab Montag aber sollen an den verschiedenen Standorten der Einwanderungsbehörde Fedasil Wohncontainer zur Verfügung stehen, die Platz für 900 Personen bieten.

Im Zuge der immer dringlicher werdenden Flüchtlingsproblematik wurde auch eine Task Force zum Thema Aufnahme von Asylbewerbern ins Leben gerufen. In dieser Task Force, deren Vorsitz Belgiens Staatssekretär für Asyl und Einwanderung, Theo Francken (N-VA) übernimmt, sind weitere Mitarbeiter des Kabinetts des Staatssekretärs und auch Abgeordnete des Kabinetts von Premierminister Charles Michel (MR) sowie Mitarbeiter der verschiedenen Verwaltungsinstanzen in Bund und Ländern vertreten. Diese Task Force soll mindestens einmal monatlich zusammenkommen - bei Bedarf aber auch öfter.