Nach dem Regen massives Fischsterben in Roeselare

In Roeselare in der Provinz Westflandern müssen tausende tote Fische aus dem Kanal und aus dem Becken des kommunalen Vorhafens geborgen werden. Vermutlich sind die Fische durch Sauerstoffmangel nach den schweren Regenschauern der vergangenen Tage verendet.

Der Zivilschutz und die Feuerwehr von Roeselare sind seit dem späten Samstagnachmittag dabei, tausende tote Fische aus dem Kanal zur Leie und aus dem Vorhafen zu bergen.

Der heftige Regen der vergangenen Tage spülte große Mengen Regenwasser und Abwässer aus dem Kanalsystem in den Wasserlauf, wodurch nicht mehr ausreichend Sauerstoff für den Fischbestand vorhanden war.

Die flämische Umweltbehörde VMM entnahm inzwischen Wasserproben und führe Messungen durch.

Im Laufe des Sonntags werden die Feuerwehr und der Zivilschutz ein weiteres Mal ausrücken, um tote Fische zu bergen. Dabei werden auch Schleppnetze mit Booten entlang des Kanals gezogen.