"Paintball-Guns" für die Antwerpener Polizei

Die Polizei von Antwerpen wird im Zuge des Kampfes gegen den Terror mit neuen Waffen ausgerüstet. Dabei handelt es sich um halbautomatische Gewehre der Lütticher Waffenschmiede FN, mit denen Projektile aus Kunststoff angefeuert werden können. Diese Projektile können z.B. mit Pfefferspray gefüllt sein. Laut der Tageszeitung Gazet Van Antwerpen liegt der Vergleich mit Paintball-Waffen nicht fern.
In den USA nutzen MP und Polizei solche Waffen schon länger

Die Antwerpener Polizei rüstet im Kampf gegen den Terror auf, nicht zuletzt auch, weil Bürgermeister Bart De Wever (N-VA) mehr oder weniger der am häufigsten im Land bedrohte Politiker ist. Ab September patrouillieren schon schnelle Eingreif-Einheiten in unauffälligen zivilen Fahrzeugen durch die Scheldemetropole.

Waffen auch in den USA genutzt

Jetzt rüstet die dortige Polizei auch waffenmäßig auf. Die neuen Waffen kommen aus Lüttich, sind vom Typ FN-303 und werden auch „less lethal-weapons“ genannt. Mit diesem Waffen können Kunstoff-Projektile angefeuert werden, deren Inhalte aus einer Mischung von Metallen, Farbe und Pfefferspray zusammengesetzt sind. Gazet Van Antwerpen spricht in diesem Zusammenhang von Paintball-Waffen…

In den USA setzten die Polizei und die MP (Foto oben) diese FN-303 schon seit längerem ein. Damit können Verdächtige unschädlich gemacht werden, ohne diese zu töten und ohne Personen im Umkreis von potentiell gefährlichen Tatverdächtigen in Mitleidenschaft zu ziehen. Ganz ungefährlich sind diese Waffen nicht. Vor einigen Jahren wurde eine Studentin in Boston von einem Projektil aus einer solchen Waffe getroffen. Sie erlitt dadurch einen schweren Hirnschaden.

Weitere Aufrüstung

Neben den schnellen Eingreiftruppen und den neuen FN-Waffen werden die Antwerpener Polizisten aber auch mit neuen kugelsicheren Westen, mit neuen ballistischen Schutzhelmen und mit verbesserten Versionen ihrer aktuellen Handfeuerwaffen aufgerüstet.