Rindertuberkulose: 42 Bauernhöfe sind TBC-frei

Für einige landwirtschaftliche Unternehmen in der flämischen Provinz Limburg kann schon jetzt in Sachen Rindertuberkulose Entwarnung gegeben werden. Die belgische Bundesagentur für Lebensmittelsicherheit (FAVV) stufte 42 Höfe als TBC-frei ein. 19 Unternehmen gelten als „verdächtig“. Ende Juli war ein Fall von Rindertuberkulose in Limburg bekannt geworden.

Am 30. Juli dieses Jahres wurde in einem Viehzuchtbetrieb in der flämischen Provinz Limburg Rindertuberkulose festgestellt. Daraufhin veranlasste die belgische Bundesagentur für Lebensmittelsicherheit (FAVV) die Notschlachtung des Viehbestands dieses Hofes und die Blockierung von 162 weiteren so genannten „Kontakthöfen“.

Seit dem 14. August wissen 42 Landwirte, dass ihre Höfe und Zuchtbetriebe TBC-frei sind. 120 weitere Unternehmen warten aber noch auf die definitiven Resultate der Überprüfungen. Davon gelten allerdings 19 Betriebe als „verdächtig“, wie die flämische Tageszeitung Het Belang Van Limburg dazu meldet.

Belgiens Agrarminister Willy Borsus (MR) gab an, die Entwicklung im Zusammenhang mit der Rindertuberkulose im Auge zu behalten: „Zusammen mit der FAVV informieren wir die Bevölkerung und alle Betroffenen und Sektoren mit aller Transparenz. Ich will die Menschen im Land auch beruhigen. Dank der strikten Kontrollen können sie in aller Sicherheit Rindfleisch und Milchprodukte konsumieren.“