Inrix: Belgien bleibt Europas Stauparadies

Belgien ist nach wie vor Stauland N°1 in Europa. Nach dem aktuellen Jahresbericht des US-amerikanischen Verkehrsfunk-Dienstleisters Inrix ist Belgien im Vergleich mit 13 weiteren Ländern in Europa das Land, in denen die Autofahrer im Durchschnitt am längsten im Stau stehen.

In Sachen Verkehrsstaus führt Belgien nach dem jüngsten Bericht von Inrix Europa weiter an, gefolgt von den Niederlanden und Deutschland.

Den Inrix-Statistiken zufolge standen die Autofahrer in unserem Land letztes Jahr durchschnittlich 51 Stunden lang im Stau. Allerdings stellt diese Zahl auch einen Rückgang fest, denn noch 2013 betrug dieser Wert noch 58 Stunden. Inrix veröffentlichte am Montag ihre jährliche „Traffic Scorecard“ für 13 Länder in Europa durch und stellte dabei in mehr als der Hälfte der überprüften Länder eine Zunahme der Verkehrsbelastung fest. In den Niederlanden betrug die durchschnittliche Stauzeit letztes Jahr 41 Stunden (- 4) und in Deutschland 39 (+4).

Inrix stellte dabei fest, dass die durchschnittliche Stauzeit für einzelne Autofahrer in den Ländern sinkt, in denen die Arbeitslosigkeit steigt und in denen die Krise am deutlichsten spürbar war.

Verkehrsbelastung in den Städten

Ähnliche Stauzeiten stellte Inrix auch im Bereich der Großstädte und Metropolen fest. Hier verliert die belgische Hauptstadt Brüssel (kl. Foto) ihren wenig ruhmreichen Rang an London und steht jetzt auf Platz 2 mit 74 Staustunden. Letztes Jahr führte Brüssel hier mit 83 Stunden. London führt jetzt mit 96 Stunden (+14).

Und Barcelona verbucht den stärksten Anstieg mit einem Plus von 66 %. 2013 lag die Stauzeit dort bei 15 Stunden… Antwerpen verbessert sich hier um einen Rang, um jetzt mit 64 Staustunden (-14) auf Rang 4 zu stehen, knapp Köln mit 65 Stunden. Gent ist in dieser Statistik europaweit 9. mit 52 Stunden, zwei Stunden weniger als im Jahr 2013.

www.newspix.be