Korongo Airlines stellt Flüge ein

Die kongolesische Fluggesellschaft Korongo Airlines stellt all ihre Aktivitäten ein und hat Liquidation beantragt. Korongo wurde vor 3 Jahren von Brussels Airlines und Geschäftsmann Georges Forrest gegründet. Die Fluggesellschaft hat nur eine Maschine und die wurde letzte Woche beschädigt.

Korongo ist es nicht gelungen, Gewinne zu verbuchen, trotz einem Belegungsgrad von 70 Prozent auf Binnenflüge und nach Südafrika.

Potenzielle Investoren wurden von einer Übernahme abgeschreckt, als bekannt wurde, dass die kongolesische Regierung daran denkt, auch eine Fluggesellschaft zu gründen.

Korongo Airlines nahm erstmals 2012 ihre Aktivitäten auf. Ziel sei gewesen, einen sicheren, vertrauenswürdigen Dienst anzubieten, der alle internationalen Normen der Luftfahrt respektiere und der zur  Entwicklung des Transports in der Republik Kongo und in Afrika beitrage, heißt es in einem Pressebericht von Brussels Airlines.

Brussels Airlines zufolge habe Korongo dieses Ziel zwar erreicht, leider aber nicht den Rentabilitätsgrad. Am Ende hatte die Gesellschaft von den anfänglich drei Maschinen nur noch eine im Einsatz und die ist jetzt beschädigt.

Das Ende eines wunderbaren Abenteuers sei zu früh gekommen, wird der Direktor von Korongo, Christophe Allard, in der Nachrichtenagtentur Belga zitiert.

Brussels Airlines betont noch, dass Afrika und insbesondere die Republik Kongo mit 20 afrikanischen Bestimmungsorten eine wichtige Rolle für die Gesellschaft spielten. Der tägliche Flug zwischen Kinshasa und Brüssel werde aufrecht erhalten.