Konjunkturaussichten nach unten korrigiert

Das Planbüro, der finanzielle Think Tank der belgischen Bundesbehörden, hat seine Wachstumsprognosen für das kommende Jahr nach unten korrigiert. Diese Korrektur wiegt in Zahlen mit einem Minus um 0,2 % schwer und ist in Sachen Haushaltskonsolidierung keine gute Nachricht.

Wie die belgischen Wirtschaftszeitungen De Tijd in Flandern und l’Echo im frankophonen Landesteil berichten, wird die belgische Wirtschaft 2016 nur um 1,3 % wachsen. Zuletzt war das Planbüro noch von 1,5 % Wachstum ausgegangen. Grund für diese Korrektur ist die noch immer arg gebeutelte weltweite Wirtschaftslage.

Sorge bereitet den Finanzfachleuten des Planbüros vor allem die schwächelnde chinesische Wirtschaft und die stetigen Eingriffe der Regierung in Peking in die Währung des Riesenlandes. Für die belgische Bundesregierung ist dies keine gute Nachricht. Schließlich basieren die Zahlen für den Haushaltsplan 2016 auf dem zuvor dem Planbüro errechneten Wachstum von 1,5 %.