De Croo will mehr Mittel zur Flüchtlingsaufnahme im Libanon und Jordanien

Belgiens Minister für Entwicklungszusammenarbeit, Alexander De Croo (Foto), will viel mehr Geld in die Aufnahme von Flüchtlingen in deren eigenen Region zum Beispiel im Libanon und in Jordanien investieren. Damit könne man verhindern, dass die Menschen hierher kommen wollen.

Alexander De Croo betonte im VRT-Fernsehen und -Radio am Donnerstag hierzu: "Belgien und die Niederlande haben letzte Woche 80 Millionen Euro frei gemacht, um die Situation in den Aufnahmelagern zu verbessern. Wir haben auch einen kräftigen Appell an die Europäische Kommission gerichtet."

"Der Europäischen Kommission stehen heute 4oo Millionen zum Zwecke der humanitären Hilfe zur Vefügung, die sie aus dem Budget für dieses Jahr nicht ausgegeben hat. Die Aufstockung von Hilfsgeldern vor Ort wird auch dafür sorgen, dass sich weniger Menschen gezwungen sehen, hierher zukommen."