VRT-Rundfunk ist sprachlos: Wird am Dienstag geschwiegen?

Die versammelte Gewerkschaftsfront hat an diesem Donnerstag versichert: "Wenn der Verwaltungsrat der VRT am Montag nächster Woche den Reformplan verabschiedet, wird der öffentlich-rechtliche Sender am Dienstag lahm gelegt."

Der Rundfunk war einfach sprachlos, als seine Mitarbeiter am Dienstag vom Reformplan erfuhren. Wenn dieser verabschiedet wird, werden die Gewerkschaften protestieren. Beim Rundfunk heißt es dann Schweigen! Das betätigte Luc Vandenhoeck von der sozialistischen Gewerkschaft ACOD bei der VRT sowie sein Kollege von der christlichen Gewerkschaft ACV, Carlos Van Hoeymissen.

An diesem Donnerstag sitzt der Verwaltungsrat erstmals in einer gemeinsamen ersten Lesung über dem Reformplan zusammen.

Mit dem Plan will die Direktion bis 2020 jährlich rund 25 Millionen Euro einsparen.

Vor Beginn der Sitzung des Verwaltungsrates organisierten die drei Gewerkschaften ein Aktionskommitee. Die Protestbereitschaft sei groß, lautet der Tenor dort. Niemand halte den Plan für gut.

Die Gewerkschaften warnen deshalb jetzt schon einmal: Segnet der Verwaltungsrat den Plan ab, werde man am Dienstag den Sender lahm legen, so Vandenhoeck. Dann werde der Sender schweigen.