Rindertuberkulose: Zweiter Krankheitsherd in Limburg

Die belgische Bundesagentur für Nahrungsmittelsicherheit (FAVV) hat einen zweiten Krankheitsherd von Rindertuberkulose entdeckt und zwar wie bereits im ersten Fall wieder in der flämischen Provinz Limburg. Damals wurde ein solcher Krankheitsherd am 30. Juli festgestellt.

Der zweite Krankheitsherd wurde in einem landwirtschaftlichen Betrieb festgestellt, der Kontakt zum ersten von Rindertuberkulose befallenen Bauernhof hatte. Der neue Fall sorgt dafür, dass jetzt erneut 10 so genannte „Kontakthöfe“ gesperrt und kontrolliert werden müssen.

Diese Höfe und deren gesamter Viehbestand verlieren damit ihren Status, krankheitsfrei zu sein. Auf Ebene der Europäischen Union hat Belgien das Statut, frei von Rindertuberkulose zu sein und will, dass das auch so bleibt.

Deshalb setzt die belgische Bundesagentur für Nahrungsmittelsicherheit (FAVV) alles daran, ausreichend Maßnahmen zu ergreifen, um einer Verbreitung der Krankheit vorzubeugen.

Bundeslandwirtschaftsminister Willy Borsus (MR) wurde von dem Vorkommnis in Kenntnis gesetzt und beobachtet mit den Verantwortlichen der FAVV die Entwicklung der Ereignisse.