13 Mio. Euro für belgische Bauern

Die EU-Kommission will den Landwirtschaftssektor unterstützen. Belgien soll 13 Millionen der 500 Millionen Euro EU-Hilfsgelder bekommen. Das hat die EU-Kommission in Luxemburg mitgeteilt. Sie stellte dort den europäischen Landwirtschaftsministern Details der geplanten Hilfen vor.

Die EU-Kommission schien auf dem informellen Treffen der EU-Landwirtschaftsminister am heutigen Dienstag in Luxemburg nicht bereit zu sein, das Hilfspaket von 500 Millionen Euro, das sie letzte Woche vorstellte, aufzustocken. EU-Agrarkommissar Phil Hogan brachte lediglich einige Änderungen an.

Er sagte den Mitgliedstaaten Finanzhilfen in Höhe von 420 Millionen Euro zu. Mit dem Geld soll vor allem den Milchbauern und Schweinefleisch-Produzenten geholfen werden, die mit den niedrigen Preisen für ihre Produkte kämpfen. Außerdem werden die EU-Beihilfen für die Lagerhaltung für Milchprodukte und Schweinefleisch verlängert. Auch können Direktbeihilfen für Landwirte vorzeitig ausgezahlt werden.

Von dem Geld fließen 13 Millionen Euro nach Belgien.

Eine Mehrheit der EU-Länder steht dem Kommissionsvorschlag positiv gegenüber.

Die flämische Landwirtschaftsministerin Joke Schauvliege sagte gegenüber der VRT an diesem Dienstag, dass sie sich jetzt mit den Agrarverbänden treffe, um zu besprechen, wie das Geld am besten verteilt werde. Sie ist zufrieden darüber, dass im Gegensatz zum ursprünglichen Vorschlag nun doch noch Geld in den Schweinesektor fließe. Letzte Woche sei allein die Rede vom Milchsektor gewesen.

Das Treffen der Agrarminister ist von einigen Hundert protestierenden Bauern aus Belgien mit etwa 50 Traktoren begleitet worden.