Iraker kehren in ihre Heimat zurück

Mehr als 70 Iraker kehren freiwillig in ihr Land zurück. Vor zwei Wochen entschied der Generalkommissar für Flüchtlinge, vorerst keine Asylanträge mehr von alleinreisenden Männern aus Bagdad zu genehmigen.

Sie hatten alle die gleiche stereotype Flüchtlingsgeschichte erzählt. Ihre Geschichte hörte sich somit sehr unglaubwürdig an. Der Staatssekretär für Asyl und Migration, Theo Francken (N-VA), gab die Nachricht von den zurückkehrenden Irakern an diesem Donnerstagmorgen bekannt.

"Am morgigen Freitag werden also 45 Iraker freiwillig in ihr Land zurückgehen. Am kommenden Mittwoch werden es noch einmal 33 sein. Und das werden wir nun jede Woche mindestens ein Mal pro Woche machen. Viele Iraker haben angedeutet, dass sie freiwillig zurückkehren werden, vor allem nach Bagdad", so Francken im VRT-Radio.

In den vergangenen Wochen betrug der Anteil von Männern aus dem Irak rund 40 Prozent aller Asylanträge.