Extra Plätze für 3.725 Flüchtlinge

3.725 zusätzliche Aufnahmeplätze für Flüchtlinge sollen in Belgien eingerichtet werden. Das hat die belgische Regierung entschieden.

Letzte Woche gab der Ministerrat seine Zustimmung für 8.000 zusätzliche Plätze. Davon werden 5.000 über eine öffentliche Ausschreibungen gesucht. Die restlichen 3.000 Plätze versucht die Regierung auf weiteren Geländen und auf bereits bestehenden Plätzen, die ausgeweitet werden sollen, zu verteilen.

Letzte Woche hat sich herausgestellt, dass 500 Plätze auf dem Militärgelände in Leopoldsburg (Moorslede), 120 in Lanaken und 400 in Namur eingerichtet werden sollen. 

In dieser Woche stand die Verteilung von weiteren 3.725 Plätzen auf dem Terminplan. Der Löwenanteil wird auf Militärgelände untergebracht.

So werden die Gemeinden von Coxyde und Lombardsijde an der Küste schon bald respektive 400 und 300 Asylbewerber aufnehmen müssen. Die Bürgermeister dieser Gemeinden waren nicht gerade begeistert darüber.

Die anderen Aufnahmeplätze sind: Weelde (500), Brüssel (1.000) und Umgebung (300), aber auch Sint-Niklaas (250 und mehr) sowie Sijsele (100 zusätzliche Plätze, um auf insgesamt 500 zu kommen). Außerdem werden 250 Plätze auf die Gemeinden Vilvoorde, Tournai und Houthalen-Helchteren verteilt.

Alle arbeiteten daran, aber das sei nicht einfach, weil viele Bürgermeister mauerten. Es gebe allerdings einen großen Unterschied bei den Bürgermeistern, denn einige arbeiteten begeistert mit, sagt der Staatssekretär für Asyl und Migration, Theo Francken, in der VRT hierzu.

Nächste Woche werden Innenminister Jan Jambon und der Staatssekretär für Asyl und Migration, Theo Francken, mit den Bürgermeistern der Gemeinden sprechen, in denen die Aufnahmeplätze eingerichtet werden sollen.