N-VA will ankommenden Ausländern Teil des Kindergeldes verwehren

Die flämischen Regionalisten von der N-VA wollen, dass Neuankömmlingen nicht direkt der volle Kindergeldbeitrag ausgezahlt wird. Den sollen sie erst erhalten, wenn sie vier Jahre in Belgien wohnen.

Die Parlamentarierin Sarah Smeyers (Foto) reicht hierfür einen Gesetzesentwurf ein. Jetzt, da so viele Flüchtlinge nach Belgien kämen, sei dies ihr zufolge der einzige Weg, um das Sozialwesen für alle zu garantieren.

"Eigentlich kritisieren wir niemanden. Es ist nur Ziel, egal wem, den Menschen, die schon in unserem Land sind und den Neuankömmlingen, die sich vielleicht doch für Belgien wegen unseres guten Sozialsystems entschieden haben, wie sie das auch für die Niederlande und für Deutschland tun, dieses Sozialsystem weiterhin garantieren zu können. Und wir haben auch keine Ahnung von dem Flüchtlingstrom, der kommt", so Smeyers am Montagmorgen in der VRT.

"Es geht nicht nur um Flüchtlinge. Es geht um alle Ausländer, also müssen wir als gute Politiker vorausschauen, um dieses Sozialsystem weiterhin garantieren zu können."