Soziale Sprechstunde für Flüchtlinge in Maximiliaanpark in Brüssel

Am Rande des Maximiliaanparks in Brüssel hat die Hilfsorganisation Caritas International-Belgien Teams eingesetzt, die sich um die schutzbedürftigsten Familien kümmern und ihnen Übernachtungsplätze in Notunterkünften anbieten. Gleichzeitig gewährleisten die Teams eine soziale Sprechstunde im Maximiliaanpark, so dass die jeweils schutzbedürftigsten Personen ausfindig gemacht werden könnten und ihnen Priorität bei der Registrierung ihres Asylantrags im Ausländeramt eingeräumt werden könnte, betonte Gilles Cnockaert, der Sprecher der Organisation am Montag.

"Unsere Teams treffen die Familien am Rande des Maximiliaanparks in Brüssel, bestimmen die schutzbedürftigsten Profile wie allein stehende Frauen, unbegleitete Minderjährige, Familien mit kleinen Kindern etc. und sie bieten ihnen Übernachtungsmöglichkeiten in den Aufnahmelagern an. Mit Hilfe des Pfarrers einer Kirche des Viertels stehen 24 vorübergehende Betten für diese besonders schutzbedürftigen Asylbewerber zur Verfügung", so Gilles Cnockaert, der Kommunikationsverantwortliche von Caritas International-Belgien.

"Sie können für eine Nacht in einem sauberen Bett schlafen, die Sanitäranlagen nutzen und ein Essen genießen. Sie sind dort sicher und im Warmen."

Die Teams böten im Park auch eine soziale Sprechstunde an, so dass die Schutzbedürftigsten unter den Flüchtlingen ausfindig gemacht werden könnten und Priorität bei der Registrierung ihres Asylantrags im Ausländeramt genießen könnten. Die Teams antworteten auf Fragen und Sorgen der Menschen und böten ihnen Hilfestellung bei den administrativen Schritten ihres Asylantrags an, fügte Cnockaert noch hinzu.

Im Rest des Landes, parallel zur Aufnahme von 700 Asylbewerbern in individuellen Wohneinheiten, will Caritas International Unterstützung in humanitären Notsituationen gewährleisten und richtet derzeit eine Notunterkunft für rund 300 zusätzliche Asylbewerber ein. Die Notunterkunft soll bis Ende dieser Woche bezugsfertig sein, heißt es bei der Caritas.