Wieder Probleme bei elektronischer Zahlung

Nicht wenige Geschäftsleute und Einzelhändler in Belgien warten seit Tagen auf das Geld, dass sie über Zahlungen per Bankkarte eingenommen haben. Das Unternehmen Worldline, dass die elektronischen Zahlungen verwaltet, gab zu, dass es zu Problemen kam.

Welcher Natur diese Probleme sind und wie groß der Umfang davon sein kann, wusste Worldline am frühen Mittwochmorgen noch nicht genau, wie Unternehmenssprecher Bram Boriau gegenüber dem VRT-Frühstücksradio angab: „Wir haben festgestellt, dass sich bei den Auszahlungen an die Einzelhändler eine Verzögerung eingestellt hat. Es ist aber so, dass das Geld von den Bankkarten der Kunden abgebucht wird. Das Geld ist aber in aller Deutlichkeit gesagt, nicht verloren. Es ist einfach noch nicht bei den Händlern angekommen.“

Die Unternehmerverbände in Belgien sprechen von einer „signifikanten Zahl von Händlern, die nicht ausbezahlt wurden“ und erinnern daran, dass dies nicht das erste Problem bei Worldline ist. In den vergangenen Beiden Jahren gab es gleich zweimal Störungen bei dem Bezahldienst und zwar ausgerechnet jeweils im Weihnachtsgeschäft. Die Neutrale Gewerkschaft für Selbständige (NSZ) fordert „eine angemessene Entschädigung“ für die betroffenen Einzelhändler.

Am Mittwochnachmittag gab Worldline bekannt, dass die ausstehenden Summen ab sofort nach und nach den wartenden Einzelhändlern ausgezahlt bzw. überwiesen würden.