Wieder Thalys von Brüssel nach Paris gestoppt

Schon wieder ist ein Thalys-Zug auf dem Weg von Brüssel nach Paris umgeleitet und angehalten worden, weil sich Personen in einer der Bordtoiletten versteckt hatten. Unter den betroffenen Reisenden war auch Brüssels Bürgermeister Yvan Mayeur (PS) der die Öffentlichkeit via Twitter von den Ereignissen berichtete.

Der Thalys-Zug war am Samstagmorgen um 8h37 in Brüssel-Süd/Midi abgefahren und befand sich auf dem Weg nach Paris-Nord, als eine Reisende ihr Baby in der Bordtoilette ihres Abteils versorgen wollte. Doch in dieser Toilette befanden sich offenbar Personen, die das Abort nicht verlassen wollten. Die Reisende meldete dies beim Schaffner, der dies wiederum an die Leitstellen weitergab.

Diese veranlassten die Umleitung des Zuges bevor dieser auf dem Hochgeschwindigkeitsnetz war und stoppten ihn im Bahnhof der nordfranzösischen Stadt Arras (Foto oben). In der Zugtoilette die Polizei zwei Männer, die von den Beamten verhaftet wurden. Warum sich die beiden Männer in der Bordtoilette des Thalys eingeschlossen hatten, bleibt unklar. Vielleicht handelt es sich bei den Verhafteten um Schwarzfahrer.

An Bord des Zuges befand sich auch Brüssels Bürgermeister Yvan Mayeur (PS - kl. Foto). Dieser meldete zunächst via Twitter (9:44): „Thalys umgeleitet und in Arras aus Sicherheitsgründen angehalten. ‚Ein in der Toilette versteckter Reisender‘ sagt das Personal. Wir warten auf die Polizei.“ Danach twitterte Mayeur Folgendes (10:02): „Intervention der Polizei. 2 Personen verhaftet, wir werden wieder abfahren.“

Vor einigen Tagen wurde schon einmal eine Person verhaftet, die sich in die Toilette eines Thalys eingeschlossen hatte. Damals ging es um einen Thalys-Zug, der im Bahnhof von Rotterdam auf seine Weiterfahrt nach Brüssel und Paris wartete.