Frau aus Genk wohl Mutter von Findelkind "Marie"

Eine Frau aus Genk (Prov. Limburg - Foto) scheint die Mutter des Mitte August in der Nähe von Sint-Truiden (ebenfalls Limburg) ausgesetzten Babys „Marie“ zu sein. Die Staatsanwaltschaft Limburg besitzt offenbar eindeutige Indizien, die auf die Frau hinweisen, auch wenn dies noch nicht offiziell bestätigt wurde.

Ende August hatte sich die Frau bei der Polizei gemeldet und dort zu Protokoll gegeben, sie sei die Mutter von Baby „Marie“. Das Kind verbleibt weiter bei einer Pflegefamilie. Im Laufe der weiteren Ermittlungen wird ein Richter beschließen, wie mit dem Kind weiter verfahren wird.

Die mutmaßliche Mutter des Kindes wurde nicht in Untersuchungshaft genommen. Die Ermittlungen müssen noch erweisen, ob die Justiz der Mutter des ausgesetzten Kindes etwas vorwerfen kann und wird. Ob der Vorwurf „versuchter Kindesmord“ standhält, ist fraglich.

Mitte August hatte ein Busfahrer der flämischen Nahverkehrsgesellschaft De Lijn am Stadtrand von Sint-Truiden das ausgesetzte Neugeborene entdeckt.