Bahnstreik der sozialistischen Gewerkschaft geht weiter

Die sozialistische Bahngewerkschaft streikt auch an diesem Dienstag. Es ist der zweite Tag in Folge, dass die Gewerkschafter gegen die Zukunftspläne der belgischen Verkehrsministerin Jacqueline Galant demonstrieren. Dieses Mal finden Aktionen im Hennegau, in Antwerpen, Limburg und in Teilen von Flämisch- und Wallonisch-Brabant statt.

Bart Crols von der belgischen Bahn NMBS sagte am Dienstagmorgen in der VRT: "In Flandern hält sich die Störung in Grenzen, aber in Wallonien, vor allem in der Region um Charleroi, Tournai und Mons, ist die Situation eine andere. Dort ist der Bahnverkehr, vor allem der Zugverkehr nach Brüssel, sehr eingeschränkt."

Wenig Störungen beim Bahnverkehr in Flandern

In Flandern sind die Störungen im Bahnverkehr an diesem Dienstag nicht so schwer wie in Wallonien. So fahren zwischen Brüssel und der flämischen Scheldestadt Antwerpen 70 Prozent der Züge. Auf der Strecke Lüttich-Löwen-Brüssel fahren hingegen nur 60 Prozent der Züge. In anderen Teilen Flanderns sei der Bahnverkehr nach Plan verlaufen, heißt es auf der Webseite des französischsprachigen Senders RTBF. 

So seien an diesem Dienstagmorgen in ganz Belgien 79 Prozent der Züge im Einsatz gewesen.

Auch in Wallonisch-Brabant, Waterloo und Nivelles hatte man mit Störungen gerechnet, doch an diesem Dienstagmorgen fuhren die Züge dort.

In Richtung Frankreich fuhren die Züge an diesem Morgen ebenfalls. Dies war nicht der Fall in Richtung Niederlande und Deutschland.

Am gestrigen Montag führte die sozialistische Gewerkschaft bereits Aktionen in den Provinzen Lüttich, Namur und Luxemburg und in Teilen von Wallonisch-Brabant (Ottignies, Louvain-la-Neuve, Wavre) durch. Für den heutigen Dienstag war eine Fortführung der Aktionen in Wallonisch-Brabant und im Hennegau vorgesehen.