AA Gent: Mit Spürhunden gegen Bengalos

Belgiens amtierender Fußballmeister AA Gent will aus Sicherheitsgründen vermeiden, dass es beim Champions League-Duell gegen Valencia nicht zu Zwischenfällen mit Feuerwerkskörpern oder ähnlichem kommt. Sprengstoffhunde sollen dafür sorgen, dass so genannte „Fußballfans“ nicht mit Bengalos in die Ghelamco-Arena gelangen können.
Nicolas Lambert

AA Gent ist am Mittwochabend Gastgeber der Champions League-Partie gegen Valencia. Der traditionsreiche Verein will in seinem ersten Meisterschaftsjahr auf europäischer Bühne so gut wie möglich rüberkommen, nicht nur sportlich.

Das Sicherheitsunternehmen Securitas wird am Mittwochabend sowohl die Genter Supporter, als auch die Valencia-Fans an den Eingängen der Arena genau überprüfen und Sprengstoffhunde Bengalos und andere Feuerwerkskörper suchen lassen. Diese Vorgehensweise ist eine Premiere in Belgien.

Der Kampf gegen illegale Feuerwerkskörper in Stadion genießt bei AA Gent höchste Priorität. Nicht nur, weil die Dinger gefährlich sind, sondern auch, weil die durch die internationale Fußball-Gesetzgebung verboten sind.

Die UEFA bestraft Vereine, bei denen Feuerwerkskörper gezündet oder gar aufs Spielfeld geworfen werden, mit hohen Strafen: 25.000 € beim ersten Mal, 75.000 € beim zweiten Mal und im Wiederholungsfall mit noch viel höheren Bußgeldern.

„Wir werden nicht davor zurückschrecken, auch unsere eigenen Fans mitbezahlen zu lassen, wenn UEFA-Bußgelder drohen. Wir rechnen aber damit, dass sich unsere Supporter, wie immer, als echte Fußballfans zeigen werden.“, hieß es dazu in einer Vereinsmitteilung bei AA Gent.