Flämischer Regisseur dreht „House of Cards“-Folgen

Der aus dem belgischen Bundesland Flandern stammende Regisseur Jakob Verbruggen (Foto) wird bei den beiden letzten Folgen der 4. Saison der populären Netflix-Serie „House of Cards“ die Regie führen. Verbruggens ist als Regisseur von internationalen Serien längst kein Unbekannter mehr.

Bei der Regieführung für „Hause of Cards“ wird Jakob Verbrugge mit Schauspielern, wie Kevin Spacey und Robin Wright arbeiten. Erfahrung mit internationalen Serien und Schauspielern hat der Flame bereits gesammelt. Unter anderem arbeitete er für „London Spy“ und für „The Fall“ mit Gillian Anderson in der Hauptrolle.

In Flandern führte er die Regie bei der auch in Deutschland gezeigten Krimiserie „Code 37“ mit Veerle Baetens („The Broken Circle Breakdown“) in einer der Hauptrollen. Erste internationale Regieerfahrung sammelte Verbruggen in den USA bei zwei Folgen der Serie „The Bridge“.

Sein internationales Ansehen als Serienregisseur stieg durch seine Arbeit für „The Fall“. Gegenüber der flämischen Tageszeitung Het Belang Van Limburg erzählte Verbruggen, dass die Serie gute Kritiken bekam und dass er dadurch auch die Möglichkeit hatte, bei der zweiten Saison die Regie zu übernehmen, doch durch Terminüberschneidungen kam dies nicht zustande. Er hatte bereits den Vertrag für die Regie bei dem Spionagedrama „London Spy“ mit Ben Wishaw und Gillian Anderson unterschrieben.

Noch bis Ende Dezember arbeitet Jakob Verbruggen in Baltimore an den beiden letzten Folgen von „House of Cards“, Saison 4. Diese Serie spielt im Weißen Haus und handelt von Intrigen und politischen Spielchen auf höchster US-Regierungsebene.

Lionel Hahn/AbacaUsa.com