Polizeichefin De Bolle im Interpol-Exekutivkomitee

Die Leiterin der belgischen Bunderspolizei, Catherine De Bolle (Foto), ist in der ruandischen Hauptstadt Kigali zur europäischen Vertreterin im Exekutivkomitee von Interpol gewählt worden. De Bolle ist der erste Vertreter aus Belgien, der in diesen Ausschuss gewählt wurde.

Das ausführende Komitee von Interpol besteht aus 13 Mitgliedern: die aus Frankreich kommende Vorsitzende Mireille Ballestrazzi, drei Vizepräsidenten und neun hohe Polizeifunktionäre, die als Delegation aus den 190 Interpol-Mitgliedsstaaten gewählt werden.

Polizeichefin De Bolle wird in den kommenden drei Jahren über das gute Funktionieren von Interpol wachen. Sie ist dabei für die internationale Zusammenarbeit der Polizei zuständig.

Catherine De Bolle ist eine Befürworterin einer transparenten internationalen Polizeipolitik und fordert u.a. raschen Zugang zur Informationen aus allen Interpol-Mitgliedsstaaten. Nicht zuletzt tritt sie für eine harte Gangart gegen Terrorismus, „foreign fighters“, Cyberkriminalität und Drogenhandel ein.

Interpol ist eine internationale Organisation, die sich mit der Unterstützung von Polizeiorganen im Bekämpfen und Verhindern von grenzüberschreitender Kriminalität beschäftigt.