Kandidatinnen für Misswahl nicht nach Sharm El-Sheikh

Die Reisewarnung des Außenministeriums für Sharm El-Sheikh hat auch Folgen für die Wahl zur Miss Belgien. Normalerweie wären die Kandidatinnen nächste Woche zu einem Fotoshooting dorthin geflogen. Jetzt sucht der Veranstalter einen anderen Zielort zur Vorbereitung des Events, betont die Vorsitzende Darline Devos.

"Wir hören natürlich auch ein bisschen auf Jetair selbst. Sie sagen, Ihr dürft selbst darüber entscheiden, aber wenn alle Angst haben, dorthin zu fliegen, werden wir natürlich nicht aufbrechen. Ziel ist nicht, nur Dreiviertel unseres Teams dabei zu haben", so die Vorsitzende Devos und sie fügte hinzu: "Normalerweise werden wir jedoch am Montag eine Lösung finden, denke ich. Ich glaube jedoch, dass unser Zielort nicht mehr Sharm El-Sheikh sein wird."

Der Schönheitswettbewerb findet im Januar nächsten Jahres statt. "Derzeit verhandeln wir mit Jetair, um den Zielort eventuell nach Hurghada (einem anderen beliebten Badeort am Roten Meer, Red.!) umzubuchen", läßt Darline Devos noch wissen.

Letzte Woche war ein russisches Flugzeug kurz nach seinem Aufstieg in Sharm El-Sheikh über dem Nordsinai abgestürzt. Die Ursache ist noch nicht eindeutig, aber es wird zunehmend vermutet, dass sich eine Bombe an Bord des Flugzeuges befand. Zahlreiche Länder wollen deshalb ihre Touristen so schnell wie möglich nach Hause holen.