Hollande: "In Syrien geplant, in Belgien organisiert"

Die Anschläge vom Freitag in Paris seien "in Syrien erdacht und geplant, in Belgien organisiert und mit Hilfe der französischen Mitschuldigen ausgeführt worden", sagte der französische Präsident François Hollande (Archivfoto) vor der Nationalversammlung an diesem Montag.

Hollande erklärte auch, dass die internationale Gemeinschaft beim Konflikt in Syrien zu sehr verteilt sei und dass mehr Angriffe gegen IS -Stellungen in Syrien sowie mehr Unterstützung für die Gegener des IS nötig seien.

"Die Anschläge sind eine Gewaltanwendung gegen unser Land, unsere Werte, unsere Jugend und unseren Lebensstil", so Hollande weiter. Der Präsident betonte auch, dass Frankreich das Land der Freiheit und der Menschenrechte sei und  weiterhin aufrecht stehen bleibe. "Unsere Demokratie hat viel schlimmere Feinde besiegt als diese schrecklichen Mörder."

Neues Video mit Drohung

Unterdessen ist eine neue Videobotschaft in den sozialen Medien aufgetaucht, in der die Terrororganisation Islamischer Staat (IS) damit droht, neue Anschläge zu verüben. 

Nicht nur Frankreich sei ein Ziel, sondern auch Länder, die gemeinsam mit Frankreich Luftangriffe gegen IS-Stellungen in Syrien und im Irak ausführten.

AP2014