Staatssekretär: "Rückkehr ist auch wichtig"

Der Staatssekretär für Asyl und Migration, Theo Francken (N-VA, Foto), fordert zusätzliche Plätze in geschlossenen Zentren, in denen illegal in Belgien verbleibende Personen festsitzen, bis sie abgeschoben werden können. Das hat er in der VRT-Polittalkshow De Zevende Dag (dt.: Der siebte Tag) gesagt.

Der Staatssekretär will noch in diesem Jahr 1.000 zusätzliche illegal in Belgien verbleibende Personen zwangsausweisen lassen und dabei zielt er vor allem auf sich illegal in Belgien aufhaltende Personen, die kriminelle Taten begangen haben. 

"Wir sprechen immer nur über Aufnahme, Aufnahme. Die Aufnahme ist wichtig, aber die Rückkehr für diejenigen, die nicht anerkannt werden, ist auch wichtig. Es werden bereits zusätzliche Kapazitäten geöffnet, 33 Prozent", so Francken.

"Morgen gehe ich mit Minister Jambon nach Merksplas, wo ein neuer Flügel eröffnet wird. Und die Woche danach, werde ich einen neuen Flügel im 127 bis in Steenokkerzeel eröffnen. Es wird also 33 Prozent an Kapazität in den geschlossenen Zentren im Rahmen von Zwangsausweisungen hinzukommen. Doch das ist nicht genug. Es muss weitere Kapazität hinzukommen und deshalb werde ich am Freitag mit noch viel mehr extra Kapazität in den Ministerrat gehen", so Francken an diesem Sonntag in der VRT.