Metro Brüssel: + 9 Mio. € dank Zugangsschleusen

Seitdem die öffentlichen Brüsseler Verkehrsbetriebe MIVB mehrere Metrostationen mit automatischen Zugangsschleusen ausgerüstet haben, nimmt die MIVB jährlich 9 Millionen € extra ein. Das teilte der Brüsseler Minister für Mobilität Pascal Smet (SP.A) auf eine Frage von Parteikollege Jef Van Damme mit.

2010 haben die öffentlichen Brüsseler Verkehrsbetriebe erstmals Zugangsschleusen installiert. Davor konnte jeder Metroreisende, mit oder ohne Fahrschein, die Station ungehindert betreten und die Metro nehmen.

Heute braucht jeder Benutzer der Brüsseler Metro in diesen Stationen einen gültigen Fahrschein.

In ihrem Jahresbericht gibt die MIVB die jährlichen Mehreinnahmen mit 8,75 Millionen € an. So viel verkauft die MIVB seitdem mehr an Einzel- und Zehnerkarte. Rechnet man den zusätzlichen Verkauf von Dauerkarten hinzu, belaufen sich die Mehreinnahmen auf ca. 9 Millionen €, so die Summe, die Minister Smet berechnet hat.

Einer 2014 ausgeführten Studie zufolge soll die Häufigkeit von verbaler oder physischer Gewalt in den Stadionen mit Zugangsschleusen ebenfalls gesunken sein.