Der schlechte Schnee führt zu mehr Skiunfällen

Dieses Jahr haben offenbar mehr Belgier einen Skiunfall im Winterurlaub erlitten, als in den Jahren zuvor. Dies liege an der Tatsache, dass dieses Jahr zu wenig Schnee gefallen sei und dass der Schnee, der jetzt liege, von schlechter Qualität sei, so die Reiseversicherungsgesellschaften in unserem Land.
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Reisebegleiter oder Reiseveranstalter und die entsprechenden Versicherer mussten in diesem Winter deutlich mehr auf ihren Skiern verunglückte Belgier zurück in ihre Heimat befördern, wie in den vergangenen Jahren. „Die Stürze der Urlauber haben dieses Jahr schwerere Folgen.“, sagte Danny Smagghe von belgischen Automobilclub und Reiseverband Touring. Was in leichtem Schnee oftmals nur zu blauen Flecken führe, bringe jetzt schwere Verletzungen mit sich, so Smagghe: „Der Schnee ist dieses Jahr von schlechterer Qualität.“

Touring hat in der aktuellen Saison schon 40 Winterurlauber zurück in die Heimat bringen lassen. Im vergangenen Jahr lag die Gesamtzahl der repatriierten belgischen Skiurlauber während der Weihnachts- und Neujahrsferien bei 20 Fällen. Ähnliches konstatiert auch Europ Assistance. In der Tat gebe es in diesem Jahr mehr Stürze und Verletzte, doch die Gesellschaft gab an, noch keine so genannten „Gipsflüge“ einzurichten, wie dies der Fall in den Krokusferien in diesem Jahr war.