Vincent Kompany ist schon wieder verletzt

Kapitän Vincent Kompany wird dem britischen Premier League-Verein Manchester City im Kampf um den Titel in England und der belgischen Fußball-Nationalmannschaft offenbar wieder lange nicht zur Verfügung stehen. Kompany verletzte sich 9 Spielminuten nach seinem verletzungsbedingten Comeback in dieser Woche gleich wieder.

"Wir werden sehen, wie lange er aussetzen muss, aber ich denke nicht, dass es weniger als drei bis vier Wochen sein werden", sagte der Coach des Tabellendritten in der britischen Premier League, Manuel Pellegrini, am Mittwoch gegenüber der Presse. Er sei kein Arzt, so der Coach, aber mit einer Muskelverletzung sei es schwer, in weniger als vier Wochen zurückzukehren.

Ex-Bundesliga-Profi (HSV) Kompany hatte beim 4:1-Sieg am Boxing Day über den AFC Sunderland ein Comeback versucht. Nur 9 Minuten nach seiner Einwechslung hatte der Kapitän der belgischen Nationalmannschaft, die Roten Teufel, den Rasen aber wieder verlassen müssen. Kompany habe einen Riss zweiten Grades in der Wade erlitten, erklärte Pellegrini dazu.

Der belgische Fußballprofi hat sich diese Verletzung an der gleichen Wade zugezogen, an der er zuletzt laborierte. Allerdings sei ein anderer Muskel gerissen, hieß es dazu weiter. Vincent Kompany ist recht oft verletzt. Der aus Brüssel stammende Fußballer ist ein ausgesprochener Führungsspieler, doch sein Körper reagiert empfindlich auf dessen Spielweise. Kompany geht immer bis zum Äußersten, was ihm seine Gesundheit offenbar immer seltener dankt.

Bei der anstehenden Fußball-Europameisterschaft in Frankreich soll der 29jährige aber wieder dabei sein. Manchester-Coach Pellegrini beruhigte damit die Fans der Roten Teufel ein wenig. Kompany selber reagierte auf seine neuerliche Verletzung über Facebook recht frustriert: „Ich bin gerade frustriert. Sogar noch mehr, als bei einer ernsthafteren Verletzung. Aber auch das ist nur ein kleiner Rückschlag, den ich überleben werde. Es gibt schlimmeres um Leben und das vergesse ich nicht. Ich brauche also kein Mitleid.“