De Lijn beförderte an Silvester 10% weniger Feiernde

Die flämische Nahverkehrsgesellschaft De Lijn hat in der Silvesternacht 166.000 Menschen befördert. Das ist 10 Prozent weniger als letztes Jahr, meldet die öffentliche Nahverkehrsgesellschaft. Grund für den Rückgang sind unter anderem das abgesagte Feuerwerk in Brüssel und die Terrorwarnung im Allgemeinen.

Der größte prozentuale Rückgang war in Flämisch-Brabant zu spüren. Dort wurden 17.200 Feiernde befördert. Das sind knapp 5.000 weniger als im letzten Jahr (-22 Prozent). Das sei unter anderem auf das annullierte Feuerwerk in Brüssel zurückzuführen, heißt es. "Dadurch wurde der größte Rückgang auf der Linie 128 in Richtung Hauptstadt verzeichnet."

Auch in der Provinz Antwerpen beförderte De Lijn in dieser Silvesternacht weniger Menschen als vor einem Jahr (-10 Prozent, d.h. 115.000), ebenso wie in Westflandern (-20 Prozent, d. h. rund 15.000). Möglicherweise spielt auch hier die Terrorwarnstufe eine Rolle. Die Menschen suchten sich andere Festmöglichkeiten, heißt es bei De Lijn. In Ostflandern und Limburg wurden allerdings mehr Menschen befördert (insgesamt jeweils 14.900 und 3.800).

350 freiwillige Mitarbeiter von De Lijn sorgten dafür, dass die Feiernden sicher zum Fest und wieder nach Hause befördert wurden. 205 Fahrzeuge auf 130 Linien waren in der Silvesternacht in Betrieb. De Lijn organisierte dieses Angebot zu Silvester zum 28. Mal in Folge.