Antwerpen: Bald 350 € Umweltabgabe fällig

Ab dem 1. Februar 2017 müssen abgasintensive Fahrzeuge täglich 20 € oder jährlich 350 € Umweltgebühr zahlen, um in die Niedrigemissionszone der flämischen Hafenstadt Antwerpen hineinfahren zu können. Das berichtet die Lokalzeitung „Gazet van Antwerpen“ in ihrer Dienstagausgabe.
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Wer diese Umweltgebühr nicht zahlt muss mit einem Verwarnungsgeldbescheid rechnen. 80 % aller in Belgien zugelassenen Fahrzeuge können problemlos in die Zone, die zwischen der Ringautobahn und der Scheldeufer liegt, hineinfahren. In dieser Zone sind 8.000 bis 9.000 der insgesamt 75.000 Fahrzeuge betroffen, schreibt die Zeitung.

Wer mit einem Dieselauto fährt, das die Bedingungen nicht erfüllt, der muss eine Umweltgebühr bezahlen. Für 2017 wurde für Euro 3-Dieselfahrzeuge ohne Rußfilter ein Tagestarif von 20 € und Jahrestarif von 350 € beschlossen. Einkommensschwache Fahrzeughalter, die in der Zone wohnen, zahlen weniger.

Autofahrer, die die Umweltgebühr nicht zahlen, riskieren ab 2017 einen Verwarnungsgeldbescheid von 125 €. Dieser Betrag erhöht sich ab 2018 auf 150 € und bei mehrmaligen Verstößen auf 350 €. Die Einführung der Niedrigemissionszone ab dem 1. Februar 2017 muss aber noch definitiv vom Antwerpener Stadtrat verabschiedet werden.